Protokoll 2012

Protokoll der Arbeitskonferenz

veröffentlicht um 25.09.2012, 01:43 von guenther kernecker   [ aktualisiert: 26.09.2012, 10:46 ]

Freia Köster, Schriftführerin Westerende 16 25813 Schwesing Tel.: 04841 / 669901 freiakoester @gmx.de


Beginn: 10.30 Uhr Ende: 12.45 Uhr


  1. Eröffnung und Begrüßung

  2. Totenehrung

  3. Protokoll der letzten Arbeitskonferenz 2011 in den Niederlanden

  4. 5- 10 minütige Präsentation des Themas „ Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ der Partnergemeinden

  5. Bericht vom Jugendtreffen 2012 in Frankreich

  6. Informationen über das Berufsgruppentreffen 2012 in Belgien

  7. Jugendtreffen 2013 (Spanien?)

  8. Arbeitskonferenz 2013, wo und wann?

  9. Europatage 2014, wo und wann?

  10. Berufsgruppentreffen 2014, wo und wann?

  11. Eingaben – Anfragen - Sonstiges


Top 1:
Der Internationale Präsident Paul Wölbing eröffnet die Arbeitssitzung und hofft, dass die Gedanken der TeilnehmerInnen durch das „Warming up“ beflügelt wurden und dass dadurch gute Beschlüsse gefasst werden.
Einwendungen zur geplanten Tagesordnung gibt es nicht.

Top 2:
Alle erheben sich von den Plätzen, um Maurice Berthou aus Lalinde /Frankreich zu Gedenken, der im März diesen Jahres verstarb.

Top 3:
Auf ein Vorlesen des Protokolls der Arbeitskonferenz aus den Niederlanden von September 2011 wird verzichtet. Es gibt keinerlei Einwände.
 
Top 4:
Roger de Houwer berichtet, dass im Jahr 2025 in Lubbeek 35% der Bewohner älter als 60 Jahre sein werden.In Lubbeek gibt es mehrere Organisationen, z.B. „De Sleutel“, die Kartenspielnachmittage, Tanzveranstaltungen, Kreativkurse und Sportkurse für die Senioren anbieten.Weitere Seniorenvereinigungen sind „Okra“und „Neos“. Sie haben als Ziel, Senioren zusammen zu bringen, um ihre Zeit mit sinnvollen Aktivitäten, wie z.B. Sport, Reisen oder Vorträgen zu füllen.Ferner gibt es in Lubbeek 32 aktive Sportvereinigungen, wo Freizeitaktivitäten angeboten werden.
 
Günther Kernecker stellt die Situation für St. Georgen am Walde vor.
Es gibt behindertengerechte Wohnungen für Menschen mit leichtem bis mittleren Pflegebedarf. Eine Senioren-Tagesheimstätte ist in Planung. SchülerInnen der Hauptschule von St. Georgen bieten einen Computerkursus für ältere Personen an. Das Österreichische Rote Kreuz bietet Unterhaltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten an, wie z.B. Ausflüge, Führungen durch Betriebe, gemütliches Beisammensein und Essen auf Rädern.
Der Pensionisten-Verband St. Georgen am Walde bietet einen Stammtisch, Tanzveranstaltungen, Weihnachtsfeiern, Musizier-Abende, Ausflugsfahrten, Seniorensport und Gesundheitsvorträge an.

Was passiert in Lalinde/F? Junge Freiwillige gehen ins Altenheim und unterhalten die Senioren. Ältere Menschen warnen junge Menschen vor der Sonneneinstrahlung und zeigen, wie man sich vor der Sonne am besten schützen kann. Es finden Sprachkurse statt. Ältere Menschen unterrichten junge Menschen in dem Dialekt der Region. Ältere Menschen erzählen in Kinderkrippen Gedichte, Geschichten und Märchen. Anne Marie Drouillaud unterrichtet ältere Menschen am Computer. Im Alterheim werden Tagesveranstaltungen für die ganze Familie durchgeführt.

In Linden/Cuijk gibt es zwei Organisationen, die RADIUS foundation und die SWOC foundation. Ziel der SWOC foundation ist es, älteren Menschen weiterhin ein möglichst unabhängiges Leben zu gestalten und dass sie weiterhin Kontakt zu anderen Generationen haben. Ein Service der Foundation bietet, z.B. Essen auf Rädern, Hilfestellung in administrativen Sachen und Haushaltshilfen an. Es finden sozio-kulturelle Aktivitäten, wie z.B. Gedächtnistraining, statt.

In diesem Bereich findet eine interkommunale Zusammenarbeit statt. Die Gemeinde Cuijk arbeitet mit fünf anderen Gemeinden zusammen.

Top 5:
Benoît Gouyou Beauchamp berichtet vom Jugendtreffen, das dieses Jahr in Lalinde/Frankreich stattfand. Kennenlern-Spiele, ein Umzug mit traditionellen Kostümen, ein Ausflug zur Dune du Pilat, ein Ausflug zum Schloß Castelnaud und eine Kanufahrt sind Beispiele für die zahlreichen Aktivitäten, die in den Tagen unternommen wurden. Ein Höhepunkt war sicherlich das „Master-Chef Kochen“. Bei diesem Wettbewerb bekam jede Delegation einen Menügang vorgegeben und musste mit Hilfe von 30,- € sich ein Rezept ausdenken, das sie für die anderen Delegationen zubereiten sollten.

Paul Wölbing bedankt sich im Namen der deutschen Delegation nochmals ganz herzlich für die sehr gut organisierten Tage in Lalinde. Besonders möchte er die Leistung von Mauricette und Bernard Gouzou hervorheben, die 10 Tage die Arbeit in der Küche erledigt haben.

Auch Koen Zwackhoven schließt sein Dankeschön im Namen der niederländischen Delegation an. Es sei ein sehr aktives Programm gewesen, das wegen der Hitze auch sehr anstrengend war. Aber er hebt hervor, dass sie lehrreiche und interessante Tage erlebt hätten. Alle, die dieses Jahr dabei waren, wollen nächstes Jahr wieder mitmachen.

Insbesondere durch das Medium Facebook findet ein guter und steter Austausch zwischen den Jugendlichen statt.
Top 6:
Vom 03.10. bis zum 06.10.2012 findet ein Berufsgruppentreffen in Linden/Lubbeek in Belgien statt. Thema ist: “Aktiv älter werden “und Solidarität zwischen den Generationen
Roger de Houwer
stellt das geplante Programm vor, das die belgische Delegation für die Gäste organisiert hat.
Mauricette Gouzou erklärt, warum von der französischen Delegation keiner nach Belgien kommen kann. Direkt nach der Ferienzeit, ist es den meisten Arbeitnehmern nicht möglich, Urlaub zu nehmen.
Top 7:
Spanien erklärt sich bereit, das Jugendtreffen im Jahre 2013 durchzuführen. Dieses Angebot wird einstimmig angenommen. Paul Wölbing merkt an, dass die Spanier jedoch planen, ein osteuropäisches Land einzuladen. So sollen pro Land nur noch 6 Jugendliche und 2 Begleiter anreisen dürfen. Paul Wölbing will sich hinsichtlich dieses Aspektes nochmal an die Spanier wenden.

Top 8
Von Seiten der Spanier kam der Vorschlag, in Zukunft, statt der persönlichen Treffen auf die neue Medien, wie z.B. Skype, Facebook, zurückzugreifen. Dieses würde auf jeden Fall kostensparender und auch zeitsparender sein.

Einige Teilnehmer der Arbeitskonferenz sprechen sich dagegen aus, da ihnen gerade der persönliche Kontakt wichtig ist und dieses die Partnerschaft auch leben lässt.

Sigmar Schwabe macht den Vorschlag, sich alle zwei Jahre zu treffen.

Für das Jahr 2013 ist die Arbeitskonferenz in Österreich geplant. Die Österreicher erklären sich bereit, diese Konferenz auzurichten und schlagen als Termin den 04.07 bis 07.07.2013 vor.

Es wird festgelegt, dass innerhalb des folgenden Jahres die Komitees in den Ländern sich beratschlagen und darüber diskutieren, wie und in welchem Abstand zukünftig die Treffen stattfinden sollen.

Top 9:
Laut Plan sollen die Europatage 2014 in den Niederlanden stattfinden. Die Niederländer teilen mit, dass sie die Europatage auch gerne durchführen wollen, können allerdings noch keinen Termin für die Tage nennen.
Top 10:
Frankreich hat angeboten, 2014 ein Berufsgruppentreffen durchzuführen. Zeitpunkt wird aller Voraussicht nach September oder Oktober 2014. Sie wissen jedoch noch nicht, welche Berufsgruppe angesprochen werden soll.

Top 11:
Paul Wölbing erinnert abschließend daran, dass alle Delegationen sich gemeinsam um den Europapreis bewerben möchten. Um den Europapreis zu erlangen, müssen jedoch alle Gemeinden im Vorwege das Europadiplom, die Europafahne und die Europaplakette erhalten haben. Die Europafahne und -plakette haben bislang Linden/ St. Georgen a. Walde und Linden /Holstein.

Die anderen Komitees sagen, dass sie bislang noch keine Anträge gestellt haben.

Sigmar Schwabe findet es einen Skandal, dass für die Europatage keine finanzielle Unterstützung von Brüssel bewilligt worden ist.

Er schlägt deshalb vor, dass eine Resolution zu schreiben, in der darauf hingewiesen werden soll, dass ohne eine finanzielle Unterstützung von Seiten Brüssels, diese langjährige Partnerschaft gefährdet sei.
Es wird festgelegt, dass für die Europatage, die Arbeitskonferenzen sowie für die Berufsgruppentreffen weiterhin die französische und die deutsche Sprache Anwendung findet.

Mauricette Gouzou berichtet, dass auch für das diesjährige Jugendtreffen in Frankreich keine Gelder bewilligt worden seien. Dies läge allerdings nicht an Brüssel, sondern der Antrag sei im Vorwege schon von Frankreich abgelehnt worden.

Die Franzosen bieten trotzdem an, die Fahrtkosten anteilig, wie sonst auch üblich, zu übernehmen.

Die österreichische, die belgische, die niederländische und die deutsche Delegation verzichten auf dieses Angebot.



                              Protokollführerin:                                                                                                                                                                                    Internationaler Vorsitzender:  

                                  Freia Köster                                                                                                                                                                                                   Paul Dieter Wölbing



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